EVOCURA hat den Zuschlag für die Mitwirkung an einem entscheidenden Projekt für die weitere Ausrichtung der stationären Pflege in Deutschland erhalten.

Und zwar hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) das Projekt „EVIS“ (Erfassung von Versorgungsaufwänden in stationären Einrichtungen, Evaluation des Neuen Begutachtungsassessments/NBA) auf den Weg gebracht.

 

 

 

  • Das ZDF berichtete am 10. Juli 2014 in der Fernsehsendung “heute – in deutschland” über die laufende Datenerfassung zum Projekt in Stralsund.
    Hier gelangen Sie zum Beitrag in der ZDF-Mediathek: „Studie für neue Zeittakte in der Pflege“

Überall im Bild: die EVOCURA-Mobilgeräte für die Datenerfassung.

Zum Hintergrund

Die heutigen Pflegestufen sind nicht mehr situationsgerecht. Vor allem Menschen mit Demenz, die einen erhöhten Betreuungsaufwand haben, ohne körperlich stark eingeschränkt zu sein, kommen zu kurz.

Politisch geplant ist deshalb die Ablösung der Pflegestufen durch individuellere und differenziertere Pflegegrade. Doch was bedeutet das für die Vergütung und damit auch für die Organisation der Pflege?

Im Moment kann das noch keiner sagen. Deshalb hat das BMG über den GKV-Spitzenverband als Träger das Projekt EVIS auf den Weg gebracht. Das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Uni Bremen unter der Leitung von Professor Heinz Rothgang setzt EVIS im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes um. Ziel ist es, den Pflegegraden Vergütungssätze zuzuordnen. Dazu soll der tatsächliche Pflegeaufwand in der individuellen Pflegebedürftigkeit erfasst werden. Diese Datenerfassung leistet EVOCURA!

Erfasst wird der Versorgungsaufwand von mindestens 2.000 Pflegebedürftigen in 40 stationären Pflegeeinrichtungen.