Newsletter – August 2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie kennen das. Manchmal stößt man im Arbeitsalltag auf Grundsatzfragen, die einen schon lange beschäftigen. „Für wen dokumentiere ich eigentlich?“ ist so eine Frage. Unsere Antwort lautet: „Mit EVOCURA® Pflege dokumentieren Sie in erster Linie für sich selbst.“ Denn alle Daten, die Sie in EVOCURA® Pflege sammeln, fließen direkt in Ihre Pflegeplanung ein. Das Ergebnis: Bei sinkendem Verwaltungsaufwand steigt mit EVOCURA® Pflege die Sicherheit der individuellen Bewohnerversorgung ebenso wie die Prüfungssicherheit Ihrer Einrichtung. Das ist für uns gelebte Entbürokratisierung. Mehr dazu lesen Sie in diesem Newsletter!

Gemeinsam mit unseren Partnern CSG Pradtke und RZV Rechenzentrum Volmarstein waren wir im März auf der „Altenpflege 2015“– und wir freuen uns sehr über den großen Anklang, den unser Angebot gefunden hat. Ihre Rückmeldungen bestärken uns darin, unsere strategische Partnerschaft für Sie weiter auszubauen. Auch auf der diesjährigen ConSozial werden wir gemeinsam vertreten sein. Sehen wir uns?

Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Anwender von EVOCURA® Pflege überzeugt sind: In den vergangenen Monaten konnten wir vier neue Kunden gewinnen. 16 neuen Einrichtungen setzen damit auf EVOCURA® Pflege.

 

Ihr
Michael Krauß

P.S. Ab sofort erhalten Sie unseren Newsletter in der html-Version. Gefällt er Ihnen? Oder haben Sie Verbesserungsvorschläge? Ich freue mich über Ihr Feedback an newsletter@evocura.com.

 


 

Entbürokratisierung

Entbürokratisierung 2.0 mit EVOCURA® Pflege

 

Seit Anfang des Jahres ist die politisch initiierte neue Dokumentation in der Pflege das bestimmende Thema. Sie soll den Dokumentationsaufwand in Pflegeeinrichtungen deutlich reduzieren. Ein Ziel, das auch EVOCURA verfolgt – und zwar bereits von Anfang an.

„Wir sind überzeugt, dass man den Verwaltungsaufwand tatsächlich auf ein Mindestmaß reduzieren kann – und zwar ohne dass die Fachlichkeit verloren geht“, sagt Michael Krauß, Geschäftsführer der EVOCURA GmbH. „Dem Bürokratieabbau mit zwei weiteren Formularen für SIS und Risikomatrix zu begegnen, ist in unseren Augen jedoch ein Widerspruch. Aus diesem Grund haben wir begonnen, Entbürokratisierung neu zu denken.“

Die Rechnung ist einfach: Entbürokratisierung funktioniert dann, wenn weniger Aufwand zum gleichen guten Ergebnis führt und sich die Pflege auf ihre Kernaufgabe konzentrieren kann: Die individuelle Versorgung pflegebedürftiger Menschen.

Nur der kürzeste Weg führt zur Entbürokratisierung
„Mit EVOCURA® Pflege soll der Anwender in nur drei Klicks von der Ersterhebung bis zur Freigabe der arbeitsorganisierenden Tagesstrukturplanung gelangen“, erklärt Krauß die anstehende Neuerung. Dazu verlagert EVOCURA® Pflege die Komplexität in unterstützende Arbeitsinstrumente. Das bedeutet, der Nutzer überspringt die Einzelschritte und kommt auf dem kürzesten Weg zum Ziel.

Möglich wird das durch Standard-Bewohnertypen. Jede Einrichtung kann diese vorab festlegen und bei Bedarf jederzeit erweitern und modifizieren. Die aufnehmende Pflegekraft wählt dann einfach aus den bereits definierten Bewohnertyp aus – und die vorläufige Tagesstrukturplanung ist sofort auf den EVOCURA-Handgeräten verfügbar.

EVOCURA® Pflege navigiert Pflegekräfte durch die Pflegedokumentation
In der Pflege läuft es nicht nach Schema F. Benötigt ein Bewohner eine Maßnahme, handelt die Pflegekraft. Dabei werden Begründung und Ziel für das Tun häufig nachrangig behandelt – auch in der Pflegedokumentation.

Hier setzt EVOCURA® Pflege an: Egal an welcher Stelle die Pflegekraft in das System einsteigt (und zwar unabhängig davon, ob bei Ziel, Maßnahme oder Begründung), das System lotst sie zuverlässig durch die weiteren Dokumentationsschritte. Und gleichzeitig passt sich die Tagesstruktur des Bewohners automatisch an die Maßnahmenplanung an.  „Dadurch steigt auch die Sicherheit der individuellen Bewohnerversorgung“, sagt Krauß, „denn EVOCURA® Pflege unterstützt Pflegekräfte dabei, die Gesamtsituation nicht aus den Augen zu verlieren.“

Intelligentes Arbeits- und Dokumentationsinstrument in einem
Die Praxis zeigt, dass dokumentierte Daten nur dann wirklich sinnvoll sind, wenn Sie direkt und umfassend auf die Planung des Pflegeprozesses einzahlen. Deshalb ist EVOCURA® Pflege Dokumentationssystem und Arbeitsinstrument in einem.

Denn EVOCURA® Pflege bietet die Daten für Ihre Pflegeplanung, Handlungsanleitung für die Umsetzung, alle Informationen für ein sinnvolles Pflegestufenmanagement – und deckt die Dokumentation ohne großen Aufwand nebenbei ab. Gleichzeitig sind Pflegeeinrichtungen mit EVOCURA® Pflege bestmöglich für die harte Nachweissituation gerüstet.

Außerdem gleicht EVOCURA® Pflege als intelligenter Wissensverteiler etwaige Kompetenzunterschiede zwischen den Mitarbeitern aus. „Das ist unsere Definition von Entbürokratisierung 2.0“, sagt Krauß.

 


 

Aktuell

EViS: Ergebnisse liegen vor

Seit kurzem liegen die Ergebnisse der Studie zur „Erfassung von Versorgungsaufwänden in stationären Einrichtungen zur Evaluation des Neuen Begutachtungsassessments (NBA)“ – besser bekannt als „EViS“ – vor. EVOCURA war als Partner maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Insgesamt wurden von den Projektteilnehmern dabei 347.415 Leistungen in EVOCURA Pflege dokumentiert.

EViS soll dazu dienen, künftige Veränderungen im Leistungsgeschehen zu evaluieren und einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einzuführen, sowie – ganz praktisch – prüfen, ob die neue Aufteilung in Pflegegrade eine Verbesserung zu den bisherigen Pflegestufen darstellt.

Die Ergebnisse der EViS-Studie
Wir haben die drei zentralen Ergebnisse der EViS-Studie für Sie zusammengefasst:

  • Die Höhe der Versorgungsaufwände korrespondiert mit den Pflegegraden: mit steigendem Pflegegrad steigt auch der Versorgungsaufwand. Die Relation der Mittelwerte liefert daher wichtige Hinweise für die Gestaltung der neuen Pflegegrade.
  • Das NBA ist in der Lage, kognitive und somatische Einschränkungen angemessen und vergleichbar zu erfassen: Innerhalb der neuen Pflegegrade unterscheiden sich die Zeitaufwände für Personen mit somatischen und kognitiven Einschränkungen nicht signifikant. Darin hebt sich das NBA deutlich von dem derzeitigen Begutachtungssystem ab. Denn hier differieren die Zeitaufwände innerhalb der Pflegestufen für beide Personengruppen erheblich.
  • Das NBA trägt nicht dazu bei, die Heterogenität innerhalb der gleichen Einstufung von Pflegebedürftigkeit zu reduzieren: Pflegebedürftigkeit ist ein Prozess mit fließender Abstufung. Aus diesem Grund ist die Streuung innerhalb eines Pflegegrades ähnlich hoch wie innerhalb einer Pflegestufe und die Versorgungsaufwände variieren entsprechend.

Die gesamte Auswertung der EViS-Studie können Sie hier herunterladen.

Zusammenarbeit EVOCURA und Uni Bremen wird fortgesetzt
Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und Prof. Dr. Heinz Rothgang beim Projekt „EViS“ ist EVOCURA auch beim nächsten Großprojekt mit an Bord. In den kommenden 18 Monaten untersuchen die Wissenschaftler unter dem Projekttitel „Modellhafte Pilotierung von Indikatoren in der stationären Pflege“ (MoPIP) die Messbarkeit von Qualität in Pflegeeinrichtungen. Dazu werden die Daten von insgesamt 2.000 Pflegeheimbewohnern in 50 Einrichtungen mit Hilfe von EVOCURA erhoben. Ziel ist es, einen verbraucherfreundlichen Vergleich von Qualität zu ermöglichen und ein praxiserprobtes Qualitätsmessinstrument zu entwickeln.

 


 

Features

Update: Integrationsserver

EVOCURA setzt auf starke Partner – für Leistung aus einer Hand
Gemeinsam mit ihren Partnern CSG Pradtke und RZV Rechenzentrum Volmarstein bildet EVOCURA eine gut organisierte Einheit aus exzellenten Spezialisten für die Administration, Abrechnung, Dienstplanung und Dokumentation in Ihrer Pflegeeinrichtung. Der Integrationsserver ermöglicht dabei die Erweiterung von EVOCURA® Pflege zu einer vollintegrierten Lösung, die alle IT-Anforderungen einer Pflegeeinrichtung abdeckt. Unabhängig davon, wo die Erfassung der Daten stattfindet, werden diese über den Integrationsserver automatisch in allen beteiligten Systemen abgeglichen. Dazu verbindet der Integrationsserver EVOCURA® Pflege mit den Systemen HISOFFICE und TIMEOFFICE der CSG Pradtke GmbH oder – für SAP-orientierte Pflegeeinrichtungen – mit dem System IS/Social der RZV GmbH. Auch bei unangekündigten MDK-Prüfungen können Einrichtungen so alle Berichtsanforderungen sofort erledigen.

Tipps & Tricks

Unsere Hotline erreichen täglich Fragen aus der Anwenderpraxis. In unserer neuen Rubrik „Tipps & Tricks“ geben wir Ihnen Antworten. So werden Sie zum EVOCURA® Pflege-Profi.

Wie kann ich Gruppenaktivitäten nachträglich dokumentieren?
Wenn Sie Gruppenaktivitäten zu einem späteren Zeitpunkt dokumentieren möchten, gehen Sie in die Pflegedokumentation. Entweder via Bewohnerebene: Bewohnerkarte → Durchführung → Dokumentation → Pflegedokumentation oder via Wohnbereichsebene: Wohnbereichskarte → Durchführung → Dokumentation → Pflegedokumentation.

Hier wechseln Sie unter „Bewohnerauswahl“ auf die Gruppenaktivitäten. Wählen Sie Datum und Uhrzeit der Aktivität aus. Nun können Sie Gruppen nachträglich dokumentieren und Teilnehmer hinzufügen. Fertig!

Bei Fragen zu EVOCURA® Pflege wenden Sie sich einfach an unsere Hotline. Unter 0800 3862872 oder via E-Mail an hotline@evocura.com stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

 


 

Vorgestellt

André Pradtke

André Pradtke (36) ist seit Oktober 2014 Geschäftsführer der CSG Pradtke GmbH, einem wichtigen strategischen Partner von EVOCURA. Pradtke ist Unternehmer aus Leidenschaft. Bereits parallel zum Abitur gründete der Bochumer eine Werbe- und Website-Agentur, erhielt Preise und würde als jüngster Unternehmer NRWs ausgezeichnet. „Diese Zeit hat mich geprägt“, sagt Pradtke heute.

Es folgte das Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Informations- und Medienökonomie in Witten. In dieser Zeit verfasste Pradtke ein Fachbuch über Superstarökonomie und Aufmerksamkeitsdynamiken: „Casting Shows als Märkte für Marktpotentiale“. Die Wissenschaftsbegeisterung ist bis heute geblieben. Sachbücher sind neben Krimis beliebter Lesestoff des Bochumers.

Nach der Studienzeit folgte die nächste unternehmerische Station. Als Referent des Präsidenten und später als Leiter der Stabsabteilung für Universitätsinnovationen hat er die Gründung der Zeppelin Universität, einer freien Stiftungsuniversität in Friedrichshafen am Bodensee, begleitet und war zehn Jahre an deren Aufbau beteiligt.

Nach rund drei Jahren der hintergründigen Vorbereitungen mit den beiden Gründern der CSG Pradtke GmbH wechselte André Pradtke schließlich ins Familienunternehmen und übernahm vor einem dreiviertel Jahr die Geschäftsführung von seinem Vater. Über die strategische Partnerschaft mit EVOCURA sagt er: „Die Leidenschaft des EVOCURA-Teams für neue, wirklich intelligente Wege in Verbindung mit der Fähigkeit, diese präzise Realität werden zu lassen, hat uns eingenommen. Denn das ist am Markt einmalig. Klares Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmen weiter auszubauen.“

André Pradtke ist Vater eines sechs Monate alten Sohnes und wohnt mit seiner Familie in Bochum-Mitte.

 


 

Messe

EVOCURA auf der ConSozial 2015

Save the date: EVOCURA nimmt auch dieses Jahr wieder an der ConSozial teil. Vom 21. bis 22. Oktober präsentieren wir uns gemeinsam mit unseren strategischen Partnern CSG Pradtke GmbH und RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH in Nürnberg. Sehen wir uns? Wir freuen uns auf Sie!

 

Im März dieses Jahres waren wir bereits gemeinsam mit unseren Partnern auf der „Altenpflege 2015“. Wie es dort war, sehen Sie oben.