Newsletter – Januar 2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

das vergangene Jahr war für uns, wie für die meisten Beteiligten in der Pflegewirtschaft, geprägt vom Thema „Entbürokratisierung“.  Das Schlagwort der Stunde, das uns sicherlich auch in 2016 weiterhin maßgeblich beschäftigen wird.

Entbürokratisierung ist politisch gewollt und organisatorisch notwendig – aber wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Wir sind uns sicher: Entbürokratisierung funktioniert dann, wenn weniger Aufwand zu einem mindestens gleich guten Ergebnis führt. Man muss nur das weglassen, was nicht dem direkten Pflegeprozess dient. Genau hier setzen wir mit EVOCURA® Pflege an.

Ich freue mich, dass wir die erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen EVOCURA und der Universität Bremen fortsetzen. Für das Projekt „MoPIP“ untersucht die Universität Bremen derzeit im Auftrag der Vereinigung der Träger der Sozialhilfe, der Pflegeeinrichtungen und des GKV-Spitzenverbands die Messbarkeit und Darstellung von Qualität in Pflegeeinrichtungen. Die Daten werden dabei mit Hilfe von EVOCURA  erhoben.

Ich wünsche Ihnen einen schwungvollen Start in ein gutes und gesundes Jahr 2016

Ihr
Michael Krauß

P.S. Vom 8. bis 10. März 2016 treffen Sie uns auf der Altenpflege-Messe in Hannover. Sehen wir uns?

 


 

Entbürokratisierung 2.0

Nur der kürzeste Weg führt zur EntbürokratisierungEntbürokratisierung2.0

EVOCURA® Pflege wird 2016 noch besser. Dann gelangt der Anwender in nur drei Klicks von der Ersterhebung bis zur Freigabe der arbeitsorganisierenden Tagesstrukturplanung. Dazu verlagert das System die Komplexität in unterstützende Arbeitsinstrumente. Das bedeutet für den Nutzer, dass er die Einzelschritte überspringt und dadurch direkt und auf dem kürzesten Weg zum Ziel kommt.

Schneller ans Ziels dank Standard-Bewohnertypen

Wie das funktioniert? In den nächsten Monaten werden in EVOCURA® Pflege sogenannte Standard-Bewohnertypen verfügbar sein (z.B. „mobil eingeschränkte und desorientierte Bewohnerin“ oder „selbstständiger Bewohner“). Die aufnehmende Pflegekraft wählt einfach aus den Bewohnertypen aus und die vorläufige Tagesstrukturplanung ist sofort auf den EVOCURA-Handgeräten verfügbar. Natürlich kann jede Einrichtungen diese Typen vorab individuell festlegen und bei Bedarf jederzeit erweitern und modifizieren. Damit sich die Pflege auf ihre Kernaufgabe konzentrieren kann: Die individuelle Versorgung pflegebedürftiger Menschen.

 


 

Aktuell

MoPIP: EVOCURA unterstützt entscheidendes Forschungsprojekt zur Messbarkeit der Pflegequalität

Unter dem Projekttitel „Modellhafte Pilotierung von Indikatoren in der stationären Pflege“, kurz MoPIP, untersucht die Universität Bremen derzeit im Auftrag der Vereinigung der Träger der Sozialhilfe, der Pflegeeinrichtungen und des GKV-Spitzenverbands die Messbarkeit und Darstellung von Qualität in Pflegeeinrichtungen. Mit Hilfe von EVOCURA werden dazu die Daten von insgesamt 2.000 Pflegeheimbewohnern in 64 Einrichtungen erhoben.

Neue Qualitätsindikatoren für einen verbraucherfreundlicheren Vergleich

Die neuen Qualitätsindikatoren sollen ab 2017/2018 die heutigen Transparenz-Kriterien ablösen. Der Gesetzgeber hat bestimmt, dass für die stationäre Pflege ein indikatorengestütztes Verfahren entwickelt werden soll, mit dem sich Ergebnisqualität messen und darstellen lässt.

Empfehlungen zu einer entsprechenden strukturierten Datenerhebung hatte ein Team von Wissenschaftlern der Universität Bielefeld sowie des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in Köln bereits in 2011 abgegeben. Im Rahmen von MoPIP soll das von der Universität Bielefeld entwickelte Indikatorenset nun auf seine Praxistauglichkeit überprüft werden. Ziel ist es, einen verbraucherfreundlichen Vergleich von Qualität zu ermöglichen und ein praxiserprobtes Qualitätsmessinstrument je nach Teilergebnissen weiterzuentwickeln. Die auf 18 Monate ausgelegte Studie ist am 1. Juni 2015 gestartet und läuft bis zum 30. November 2016.

Mit der gemeinsamen Arbeit an MoPIP wird die bisherige erfolgreiche Kooperation zwischen EVOCURA und der Universität Bremen fortgesetzt. Bereits beim Projekt „EViS“ arbeitete EVOCURA eng mit dem Projektleiter Professor Heinz Rothgang zusammen, der gemeinsam mit seinem Kollegen Professor Stefan Görres auch für MoPIP verantwortlich zeichnet.

 


 

Features

Update: die neue Pflegeplanung

Entbürokratisierung für Ihre Pflegedokumentation
EVOCURA® Pflege unterstützt Pflegekräfte ab sofort noch besser. Dank multidirektionaler Verknüpfungen kann die Pflegeplanung jetzt an jeder beliebigen Stelle begonnen werden – egal ob bei der Maßnahme, dem Ziel oder der Begründung. Wie bei einem Navigationsgerät lotst das System die Pflegekraft dank einfacher „Wenn-Dann“-Verknüpfungen zuverlässig durch alle Schritte hin zu einer fachlich fundierten Pflegedokumentation. Gleichzeitig unterstützt  EVOCURA® Pflege sie dabei, die Gesamtsituation nicht aus den Augen zu verlieren. Damit leistet EVOCURA® Pflege das, was sich jede Pflegeeinrichtung wünscht: Bei sinkendem Verwaltungsaufwand steigt die Sicherheit der individuellen Bewohnerversorgung ebenso wie die Prüfungssicherheit der Einrichtung.

 

Tipps & Tricks

Unsere Hotline erreichen täglich Fragen aus der Anwenderpraxis. In unserer Rubrik „Tipps & Tricks“ geben wir Ihnen Antworten. So werden Sie zum EVOCURA® Pflege-Profi.

Wie kann ich neue Gruppenaktivitäten in der Tagesstruktur anlegen?

Um Gruppenaktivitäten in der Tagestruktur anzulegen, gehen Sie zuerst in die Tagesstrukturplanung  eines Bewohners, der an der Gruppenaktivität teilnehmen soll via Bewohnerebene: Bewohnerkarte → Planung → Tagesstruktur. Klicken Sie auf „Plus“ und wählen Sie dann als Art der Aktivität „Gruppenaktivität“ aus. Jetzt können Sie die Gruppenaktivität definieren.

Eine neue Gruppe legen Sie mit einem Klick auf „Plus“ unter Eigenformulierung an. Nun können Sie unter „Teilnehmer“ alle Bewohner auswählen, die dieser Gruppe zugeordnet werden sollen. Ausgewählte Tagesrhythmen, Intervalle und Uhrzeiten werden für alle ausgewählten Teilnehmer übernommen.

Bei Fragen zu EVOCURA® Pflege wenden Sie sich einfach an unsere Hotline. Unter 0800 3862872 oder via E-Mail an hotline@evocura.com stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

 


 

Vorgestellt

Jan Wittland

Wittland_klJan Wittland (28) ist ein EVOCURA-Mitarbeiter der ersten Stunde. Als Softwareentwickler ist er für die Benutzeroberflächen zuständig, sowie für den Integrationsserver, die Datenschnittstelle zum strategischen Partner CSG Pradtke.

Bereits während seines Zivildiensts in einem Altenpflegeheim stellte Wittland sich die Frage, ob man die papierlastige Pflegedokumentation nicht digitalisieren könne. „Als ich EVOCURA kennengelernt habe, war für mich klar, da möchte ich mitmachen“, sagt Wittland. Seit 2009 ist Jan Wittland Teil von EVOCURA. „An der Arbeit gefällt mir besonders, dass wir ein starkes Team sind. Dank der flachen Hierarchie konnte ich von Anfang an Verantwortung übernehmen und mitgestalten.“

Im Herbst 2015 hat Jan Wittland sein Studium der Technik-Kommunikation mit dem Schwerpunkt Informatik an der RWTH Aachen erfolgreich mit dem Master abgeschlossen. Im Zentrum seines Studiums stand die Usability-Forschung (Benutzerfreundlichkeit) und die Gestaltung interaktiver Systeme.

Wittland ist vor Kurzem zusammen mit seiner Freundin nach Bad Neuenahr/Ahrweiler gezogen. In seiner Freizeit zieht es ihn an den Ahrwanderweg oder er kocht für Freunde.

 


 

 

Messe

Save the date: EVOCURA auf der „Altenpflege 2016“

AP16_1z_rgb_kleinEVOCURA nimmt auch 2016 an der Altenpflege-Messe teil. Vom 8. bis 10. März präsentieren wir uns und unsere Lösung in Hannover. Kommen Sie vor Ort mit uns in Gespräch.

Sehen wir uns? Wir freuen uns auf Sie!